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von: Sandra P. •   • Lesedauer: 2 min

Vom Tegernsee nach Marl

Es gibt ihn seit 1994 - weder in Silber noch in Bronze. Der Grimme-Preis wird seit dieser Zeit ausschließlich in Gold vergeben und ehrt eine herausragende Leistung im Fernsehen. Wer ihn erhält steht für Innovation, gilt als Vorbild und wird zudem für die exzellente Umsetzung geehrt.

Die WDR-Produktion „Schorsch Aigner – Der Mann der Franz Beckenbauer war“ erhielt den Grimme-Preis 2016 in der Kategorie und im Wettbewerb Unterhaltung. Das Buch schrieben Olli Dittrich und Tom Theunissen gemeinsam und führten auch zusammen Regie. Für die innovative Produktion war Marcus Foag von Beckground-TV verantwortlich und so wurde der Grimme Preis an Marcus Foag (Produktion), Olli Dittrich (Buch/Regie) und Tom Theunissen (Buch/Regie) verliehen. Mehr Informationen zum Stab und zum Inhalt auf der Seite des Grimme-Preis.

Das Medieninteresse war der WDR Produktion sicher, denn Hans-Georg „Schorsch“ Aigner, verkörperte den Doppelgänger des „Kaisers“ – gespielt von Olli Dittrich - in absoluter Bestform.

Drehtage am Tegernsee

Im Mai 2015 bespielte die Produktion die Innen- und Außenmotive einer Location in Rottach-Egern. Das Team von „Beckground-TV“ das zusammen mit dem WDR produzierte, wählte ein wunderschönes original Tegernseer Jagdhaus aus dem LocationRobot Portfolio als privates Domizil des Schorsch Aigners. Hier saß er mit Gattin Elfriede, der Schauspielerin Carolin Fink und Collie Hündin ENYA (auch eine echte Tegernseerin) aus der ortsansässigen Hundeschule und erklärte in einem Exklusivinterview dem nachfragenden Journalisten, gespielt von Tom Theunissen, samt Fernsehteam, warum der Franz nicht immer der Franz war.

Szenenbeschreibung aus Wikipedia

„Die Luftaufnahme vom Überflug des Tegernsees und ein Off-Sprecher leiten nun Interviewpassagen im fiktiven „schmucken Haus“ des Ehepaars Aigner ein,[3] zuerst auf der Terrasse, wo Aigner routiniert „letzte Autogrammkarten“ signiert, dann auf dem Sofa im Wohnzimmer, wo er im „Exklusivinterview (…) zum ersten und einzigen Mal die ganze Wahrheit (erzählt), über ein ganzes Leben als (…) falscher Franz und darüber, wie alles begann“ siehe Wikipedia.

Voll des Lobes über seine hervorragende parodistische und schauspielerische Leistung während der Dreharbeiten und als ausgesprochen charmanter und liebenswürdiger Privatmensch, blieb Dittrich den Tegernseer in Erinnerung. Wir freuen uns immer sehr, wenn eine Produktion von Seiten unserer Motivgeber positiv bewertet wird und ein „gerne wieder“ dies auch beweist und auch für uns ein schönes Lob darstellt. Beckground TV und der WDR haben es jedoch besonders gut gemacht.
Unsere Motivgeberin erzählte uns von dem ausgesprochen professionellen Team und obwohl die Aufgaben nicht ganz einfach waren, gab es zu keiner Zeit Anlass zur Sorge oder Korrektur. Ganz im Gegenteil. Die Dreharbeiten waren so faszinierend und begeisterten nachhaltig die ganze Familie.

Mittlerweile zog die Familie um und besitzt nun ein wunderschönes Landhaus über dem Ort Tegernsee, gegenüber von Rottach-Egern und nur vom See getrennt, das ebenfalls für Film- und Fotoproduktionen genutzt werden darf. Die Aussicht von der neuen Terrasse ist traumhaft – die Kulisse mit den Tegernseer Bergen und dem See - einer jeden Szene würdig. Im Inneren liebevoll und mit viel Geschmack eingerichtet. Ein ganz bestimmtes Sofa zog natürlich mit ins neue Haus – ein Sofa, das der Schorsch vielleicht noch kennen wird.